Als erfahrener Online-Spieler aus Österreich beobachte ich den australischen Markt schon lange mit Interesse. Besonders das Thema BetStop sorgt immer wieder für Diskussionen. BetStop ist das nationale Selbstausschluss-Register in Australien, das Spielern ermöglichen soll, sich freiwillig von lizenzierten Glücksspielangeboten auszuschließen. Die Idee dahinter ist klar: mehr Schutz und Kontrolle für Menschen, die ihre Spielgewohnheiten einschränken möchten. Aus europäischer Sicht wirkt dieses System logisch, aber in der Praxis entsteht eine Lücke, die viele Australier nicht sofort erkennen.
Die Rolle von Offshore-Casinos
Diese Lücke entsteht durch sogenannte Offshore-Casinos read more. Dabei handelt es sich um Online-Anbieter, die außerhalb Australiens lizenziert sind und deshalb nicht direkt an BetStop gebunden sind. Wichtig ist: Das bedeutet nicht automatisch „illegal“, sondern eher „anders reguliert“. Wer verstehen will, warum hier Grauzonen entstehen, sollte sich die rechtlichen Grundlagen ansehen, etwa den Interactive Gambling Act Australiens, der auf der offiziellen Seite der Regierung gut erklärt wird: Australian Government – Interactive Gambling.